Tour auf die Hintere Goinger Halt   December 15th, 2010

Hallo zusammen,

obwohl die Tour schon ein Weilchen her ist, möchte ich doch noch über sie berichten, da es sich um eine sehr schöne Bergtour handelt. Letzten Sommer war ich im August im Kaisergebirge unterwegs. Ich entschied mich für die Bergtour zur Hinteren Goinger Halt (2192 m). Ausgangspunkt war die Wochenbrunner Alm auf 1085 m Höhe. Um kurz vor 7:00 Uhr brach ich von der Wochenbrunner Alm aus auf und marschierte durch das Waldgebiet ca. 1 h lang zur Gruttenhütte auf 1619 m.

Blick von der Wochenbrunner Alm aus.

Blick von der Wochenbrunner Alm aus.

Die Gruttenhütte im Visier.

Die Gruttenhütte im Visier.

Dort genoss ich erstmal die schöne Aussicht auf den gegenüberliegenden Großvenediger und genehmigte mir ein kleines Frühstück.

Frühstück auf der Gruttenhütte.

Frühstück auf der Gruttenhütte: Blick zum Kaiser ...

Blick auf den Großvenediger.

... und Blick auf den Großvenediger.

Nach dieser kurzen Stärkung, ging es dann weiter zum Jubiläumssteig. Der Jubiläumssteig ist ein einfacher gesicherter Klettersteig, der sich gut für Anfänger eignet und so konnte ich auch hier zum ersten Mal mein Klettersteig-Set ausprobieren. Nichtsdestotrotz ist es ein sehr schöner Klettersteig, den ich nur empfehlen kann.

Im Jubiläumssteig.

Im Jubiläumssteig.

Im Jubiläumssteig.

Leiter im Jubiläumssteig

Im Jubiläumssteig.

Immer schön gesichert!

Nach dem Jubiläumssteig, kommt man ins Kübelkar, einem Kar aus Schutt.

Vom Jubiläumssteig ins Küblkar.

Vom Jubiläumssteig ins Küblkar.

Während man durch das Kar wandert, kann man auf der linken Seite eine steile Felswand sehen, an der echte Felskletterer klettern. Allein beim zuschauen wird einem schwindlig.

Felskletterer in luftigen Höhen.

Felskletterer in luftigen Höhen.

Am Ende des Kars angekommen, hat man das Ellmauer Tor erreicht. Dieser Sattel ist eine beliebte Pausestation für die Wanderer. Das haben auch die Vögel bemerkt, die auf den einen oder anderen Brocken Brot oder Wurst warten.

Blick auf Wochenbrunner Alm. Links: Ein (sympatischer) Mittesser.

Pause im Ellmauer Tor

Nach einer kurzen Verpflegungspause, ging es rechter Hand hinauf zur Hinteren Goinger Halt. Diese ist nur an einer kurzen Stelle gesichert, ansonsten handelt es sich um leichtere Felskletterei, die man aber nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Vorsicht ist hier geboten, daran erinnert auch ein Kreuz eines hier herunter gefallenen. Nach ca. einer Dreiviertelstunde hatte ich den Gipfel erreicht und genoss vorsichtig die fantastische Aussicht. Vorsichtig, weil mittlerweile ein leichter Wind aufkam. Schwindel erregend ist auch die Aussicht vom Gipfel auf das Stripsenjochhaus. Bereits auf dem Aufstieg, traf ich ein Pärchen aus Riedenburg, mit denen ich im losen Verbund den Aufstieg und den Abstieg gemeinsam durchführte. Leider habe ich ihren Namen vergessen. Trotzdem richte ich hier ihnen einen schönen Gruß aus, falls Sie zufällig auf diesen Post stoßen sollten. Vielen Dank auch für das Gipfelfoto!

Gipfelblick auf die Stripsenjochhütte.

Gipfelblick auf die Stripsenjochhütte.

Schwindelerregender Gipfelblick (ins Griesener Kar?)

Schwindelerregender Gipfelblick (ins Griesener Kar?)

Erste Hälfte gut überstanden. Jetzt noch der Abstieg ...

Erste Hälfte gut überstanden. Jetzt noch der Abstieg ...

Auf dem Weg nach unten machte sich dann die abgelaufene Sohle meiner Wanderschuhe negativ bemerkbar. Im Schutt und Geröll, bin ich ein paar Mal hin gefallen, Gott sei Dank jedoch ohne größere Verletzungen. Ich werde mir wohl ein paar neue Wanderschuhe kaufen müssen.

Im Abstieg: Meine Riedenburger Mitwanderer.

Im Abstieg: Meine Riedenburger Mitwanderer.

Rutschpartie abwärts ins Küblkar.

Rutschpartie abwärts ins Küblkar.

Immer schön vorsichtig!

Immer schön vorsichtig!

Ich stieg nicht wieder zur Gruttenhütte hinunter, sondern diesmal direkt zur Gaudeamushütte. Dort genehmigte ich mir zwei Getränke, da mein Wasservorrat mittlerweile aufgebraucht war.

Nach 7 h Tour auf der Gaudeamus-Hütte.

Nach 7 h Tour auf der Gaudeamus-Hütte.

Nach einem kurzen Abstieg war ich wieder am Ausgangspunkt meiner Tour, der Wochenbrunner Alm angekommen.

Insgesamt war ich 8 h unterwegs und muss sagen, dass es eine sehr schöne und abwechslungsreiche Bergtour war, die ich gerne noch einmal wiederholen werde. Meine nächste Tour im Kaisergebirge, soll jedoch auf die Ellmauer Halt auf 2344 m gehen.

Bis zum nächsten Post,

Daniel